04.11. 2011 Ausstellungseröffnung – artbridge siegen plauen – siegen plauen Galerie Forum K Plauen

Grundgedanke des Projektes „artbridge“ ist die Vernetzung im Bereich von Kunst und Kultur, zur Vertiefung und Erneuerung bestehender Partnerschaften über nationale und kulturelle Grenzen hinweg. Das Projekt ist zum ersten Mal 2006 in der Partnerstadt des Kreises Siegen-Wittgenstein Deyang in China mit viel Erfolg durchgeführt worden. 2009 fand das zweite Projekt in Spandau der Partnerstadt von Siegen statt. 
Mit der aktuellen Ausstellung startet die ASK den dritten Austausch mit Künstlern aus Plauen einer weiteren Siegener Partnerstadt. Die Arbeitsgemeinschaft Siegerländer Künstlerinnen und Künstlern, die nächstes Jahr ihr 90jähriges feiert, hat mit der Verjüngung und Erneuerung der Gruppe in den letzten Jahren ihre Aktivitäten im In- und Ausland deutlich gesteigert. Die 5 Siegener Künstlerinnen und Künstler haben sich mit den 5 Plauener Künstlerinnen und Künstlern auf persönlicher und künstlerischer Ebenen mit Malerei, Fotografie, Plastik und Druckgrafik auseinandergesetzt. Folgende Künstler treffen aufeinander: 
Petra Groos setzt ihre surreal anmutenden Puppen, deren Innenleben nach Außen gekehrt wird, in Szenen, die uns an selbst Erlebtes erinnern. 
Christian Haupt erschafft mit seinen Gipsskulpturen Wesen, die auf einem Podest stehend uns menschliche Unzulänglichkeiten vorzuführen scheinen. 
Bruno Obermann deutet mit seiner Ölmalerei menschliche Figuren an, die der Betrachter mit Leben füllt, während Stefanie Pojar versucht in ihren Porträts zum Wesen des Modells vorzudringen. Hier treffen sich unkonkrete und realistische Malerei. 
Kai Uwe Körner experimentiert mit analoger und digitaler Fotografie, wobei die Bearbeitung am Computer bzw. auch Fotogramme eine Rolle spielen können, während Chris Gonz das Experiment selbst fotografiert (hier z.B. die Bewegung von farbiger Flüssigkeit im Wasser) Olaf N. Schwanke reagiert auf Motivik, Medium und Technik seines Plauener Künstlerpartners Lothar Rentsch. Rentsch zeigt Linolschnitte regionaler Landschaften, und Schwanke kommentiert das Sujet auf seine typisch narrative, süffisante Weise.“ 
Petra Oberhäuser findet ungewöhnliche Ausdrucksformen des Materials und erreicht damit eine Sprache für eine andere Wirklichkeit. 
Thomas Beurich erschafft in seinen Bildern Szenarien, die wie aus einer Traumwelt zu uns sprechen. Teilweise werden Symbole übereinander gelagert oder wie auf einer Bühne dargestellt. Hier scheint der Mensch auf seine Existenz und Einsamkeit zurückgeworfen. 

Der Dialog der 10 Künstler verspricht eine spannende Ausstellung zu werden. Diese Ausstellung wird  nun ab 07. November in Plauen in der Galerie Forum K gezeigt.